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Infos

Mitmachregeln der Nachbarschaftshilfe Ranstadt e.V.



Das mobile Büro der Nachbarschaftshilfe Ranstadt e.V.


   1. In der Gemeinde Ranstadt wird ein mobiles Büro als zentrale Anlaufstelle der Nachbarschaftshilfe Ranstadt e.V.
       eingerichtet.

Die Aufgaben des dortigen Bürodienstes sind:

   1. Der Bürodienst ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Verwaltung und Einsätze.

   2. Der Bürodienst ist freiwillig und erfolgt nach Einweisung.

   3. Die Einteilung zum Bürodienst erfolgt nach Absprache mit den betreffenden Vereinsmitgliedern mindestens eine
       Woche vor ihrem Einsatz.

   4. Das zum Bürodienst eingeteilte Mitglied ist während seines Einsatzes für den reibungslosen Ablauf von Einsätzen
       aller Art verantwortlich und berechtigt, Abrechnungen und die von den aktiven Helfern eingenommene Verwaltungsgebühr
       entgegen zu nehmen.

   5. Wichtigstes Arbeitsmittel des Bürodienstes sind das Protokollbuch und das Kassenbuch, in dem lückenlos
       sämtliche Vorgänge mit genauer Datums- und Zeitangabe eingetragen werden. Es genügen Stichworte. Das Protokoll
       ist zu unterschreiben.

   6. Die vorliegenden Aufträge sollten unbedingt während der jeweiligen Bürozeit veranlasst werden. Findet sich für
       eine bestimmte Aufgabe kein Helfer/in, ist das im Protokollbuch festzuhalten. Wenn sich für einen Auftrag auch später
       kein/e Helfer/in findet, ist der Auftrag an den/die Auftraggeber/in zurückzugeben.

   7. Der Bürodienst bearbeitet die eingehenden Auftragsabrechnungen. Er/ sie hat sich zunächst von der Richtigkeit der
       Einträge zu überzeugen, dann mit dem/der aktiven Helfer/in abzurechnen und den Vorgang mit seiner/ ihrer Unterschrift
       abzuschließen. In begründeten Ausnahmefällen kann auch direkt mit dem Kassierer/ der Kassiererin abgerechnet werden.

   8. Die Verwaltungsgebühren werden im Kassenbuch eingetragen. Der aktuelle Kassenbestand muss mit dem Kassenbuch
       übereinstimmen. Davon sollte sich der ablösende Bürodienst überzeugen.

   9. Die Hilfseinsätze müssen mit dem Satzungszweck vereinbar sein. Die Bewertung erfolgt durch den
       Bürodienst. Der Bürodienst wird wie jede andere Arbeit ebenfalls mit Zeitgutschriften dotiert.

Das Punktesystem

   1. Für die erste - auch angefangene - Arbeitsstunde erhält das aktive Mitglied zwei Punkte gutgeschrieben. Ab der
       zweiten - auch angefangenen - Einsatzstunde wird ein Punkt gutgeschrieben. Anfahrt zum und Abfahrt vom Einsatzort
       werden nicht mitgerechnet. Vergütungen in Geld erfolgen für die Arbeitsleistungen nicht.

   2. Die Art der Hilfsdienste ist für die Zeitgutschriften unerheblich, alle Arbeiten sind gleich, es zählt nur die geleistete Zeit.

   3. Zeitgutschriften können vom jeweiligen Mitglied nach den geltenden Mitmachregeln eingelöst werden
        (s. Abs. 3 "Verwaltungsgebühren")

   4. Die im Verein erworbenen Ansprüche auf Gegenleistungen sind übertragbar auf Ehegatten und Lebensgefährten und von
       Kindern auf Eltern oder umgekehrt, sofern alle beteiligten Personen unter den in der Satzung definierten hilfsbedürftigen
       Personenkreis fallen.

   5. Die eingelösten Zeitgutschriften werden auf Zeitkonten verrechnet.

   6. Das aktive Mitglied erhält auf Aufforderung einen Auszug seines/ ihres Zeitkontos zur Prüfung. Eventuelle Reklamationen
       sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 4 Wochen, dem Vorstand anzuzeigen. Spätere Reklamationen können nicht
       anerkannt werden.

   7. Für die Vorstandsarbeit werden keine Punkte vergeben.

Die Verwaltungsgebühren

   1. Um einen Teil der laufenden Kosten (insbesondere Versicherungen, Fahrtkosten, Bürokosten, Telefongebühren, Porto,
       Schulungen usw.) zu decken, wird von den Hilfeempfängern eine Verwaltungsgebühr erhoben, sofern kein entsprechendes
       Zeitguthaben vorhanden ist. Die für die Hilfsdienste erhobene Gebühr ist so zu kalkulieren, dass nur die beim Verein und
       den Helfern anfallenden Kosten gedeckt werden, soweit sie nicht durch sonstige Mittel des Vereins finanziert werden
       können.

   2. Die Höhe der Verwaltungsgebühr wird vom Vorstand beschlossen und veröffentlicht. Die Gesamtgebühr für den Einsatz ist
       nach dessen Beendigung vom/von der aktiven Helfer/in auf dem Auftragsformular auszurechnen und vom/von der
       Hilfeempfänger/in gegen Quittung zu zahlen.

   3. Die Verwaltungsgebühr wird gestaffelt nach einer Gebühr für die erste - auch angefangene - Stunde, die in jedem Fall voll
       zu zahlen ist und einer Gebühr für jede weitere - auch angefangene- Stunde.

   4. Die vom/von der aktiven Helfer/in errechnete und kassierte Verwaltungsgebühr ist baldmöglichst im Büro abzurechnen.

Beitritt von Hilfeempfängern/innen

   1. Hilfen können auch von Nichtmitgliedern angefordert werden. Diese können jederzeit - auch beim ersten Hilfseinsatz -
       dem Verein beitreten.

   2. Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages erfolgt über eine Einzugsermächtigung des/r Hilfeempfängers/in, die der/die aktive
       Helfer/in an das Büro weiterleitet.

Rechte und Pflichten der aktiven Helfer/innen

   1. Aktive/r Helfer/in kann jedes Mitglied sein, das seine Dienste auf einem speziellen Fragebogen angeboten hat und
       dessen/deren Daten in der Kartei bzw. Datei gespeichert wurden.

   2. Für die Dauer des Einsatzes soll der/die Helfer/in sich über eigene Versicherungen (Unfall, private Haftpflicht, Vollkasko
       etc.) absichern.

   3. Bei Krankheit, Urlaub, längerer Abwesenheit oder wenn der/die aktive Helfer/in aus anderen Gründen nicht für Einsätze zur
       Verfügung steht, soll das Büro eine Mitteilung erhalten.

   4. Im Bedarfsfall wird der/die aktive Helfer/in vom Bürodienst angefragt, ob er/sie eine bestimmte, ausreichend beschriebene
       Aufgabe übernehmen kann. Ist er/sie damit einverstanden, erhält er/sie eine Einsatzmappe mit Namen und Anschrift des/r
       Hilfesuchenden sowie mit den notwendigen Materialien.

   5. Nach beendetem Einsatz muss der/die aktive Helfer/in seinen/ihren Einsatz im Büro abrechnen.

   6. Sollte ein/e aktive/r Helfer/in die Beziehung zu einem/r von ihm/ihr betreuten Hilfeempfänger/in zur eigenen persönlichen
       finanziellen Bereicherung ausnutzen, so wird er/sie aus dem Aktivendienst gestrichen und sein/ihr Zeitkonto aufgelöst. In
       besonders schweren Fällen droht ihm/ihr der Ausschluss aus dem Verein. Dieser behält sich darüber hinaus gerichtliche
       Schritte vor.

   7. Der/die Hilfeleistende ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

   8. Für Begleitdienste im eigenen Pkw des/ der Hilfeleistenden werden 0,30€ je gefahrenem Kilometer berechnet. Dabei ist zu
       beachten, dass im Abrechnungsformular an der vorgesehenen Stelle unbedingt der Kilometerstand zu Beginn und
       Ende der Fahrt sowie das amtliche Kennzeichen und der/die Halter/in des benutzten Fahrzeuges angegeben werden
       müssen.

   9. Die Annahme bzw. Ablehnung von Fahrtanfragen liegen im Ermessen des/ der aktiven Helfer/in!

Hilfsmittel für Einsätze der Aktiven

   1. Der Mitgliedsausweis in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass gilt als Legitimation gegenüber
       Dritten. Beim Ausscheiden aus dem Verein ist der Mitgliedsausweis an den Bürodienst bzw. den Vorstand zurückzugeben.

   2. Das aktive Mitglied hat das Abrechnungsformular sorgfältig auszufüllen. Das Formular ist anschließend vom
       Hilfeempfänger/von der Hilfeempfängerin zu unterschreiben und vom aktiven Helfer/von der aktiven Helferin beim
       Bürodienst des Vereins zur weiteren Bearbeitung abzugeben.

   3. Auf demselben Formular stellt der/ die aktive Helfer/in dem/ der Hilfeempfänger/in einen Beleg über die erhaltene
       Verwaltungsgebühr aus.

Haben wir Ihr Interesse geweckt ?


Prima, dann können Sie hier unser Antragsformular runterladen.




Hier finden Sie die Satzung des Vereins

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